Was kostet eine Website wirklich?
Deine Website kostet mehr, als du denkst — nicht wegen der Agentur, sondern wegen allem, was danach kommt. Wo die echten Kosten stecken und wie du sie in den Griff kriegst.
Deine Website kostet mehr, als du denkst. Nicht wegen der Agentur-Rechnung — sondern wegen allem, was danach kommt. Laut einer Studie von Forrester machen die Initialkosten einer Website nur 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten über fünf Jahre aus. Der Rest? Wartung, Updates, Anpassungen, Support.
Wer beim Bau spart, zahlt beim Betrieb drauf. Hier zeigen wir dir, wo die echten Kosten stecken — und wie du sie in den Griff kriegst.
Was «günstig» wirklich bedeutet
Die günstigste Website ist selten die billigste. Klingt paradox, ist aber Alltag: Wir sehen regelmässig Unternehmen, die vor zwei, drei Jahren eine «kostengünstige Lösung» gewählt haben — und jetzt für jede kleine Änderung einen Entwickler beauftragen müssen. Das summiert sich.
Die ehrliche Rechnung: Was kostet die Website pro Jahr, wenn du alle Posten zusammenrechnest? Also nicht nur das Hosting, sondern auch die Stunden, die jemand intern für Workarounds aufwendet. Bei einem Projekt im Energiebereich haben wir genau das durchgerechnet — die versteckten Kosten waren höher als das ursprüngliche Budget.
Die versteckten Kosten eines Custom-CMS
Ein selbstgebautes CMS klingt nach Massarbeit. Und das ist es auch — leider im negativen Sinn. Es passt nur so lange, wie sich nichts ändert. Typische Kostenfallen bei Custom-Systemen:
- Entwicklerabhängigkeit, weil nur eine Person den Code kennt
- Sicherheitsupdates, die niemand einspielt, weil es kein automatisches Update gibt
- Fehlende Features, die von Grund auf programmiert werden müssen
- Content-Pflege dauert doppelt so lang, weil die Oberfläche nicht dafür gebaut wurde
Eine Umfrage von W3Techs zeigt: 43 Prozent aller Websites weltweit laufen auf WordPress — nicht weil es perfekt ist, sondern weil die Community Wartung und Updates teilt. Bei einem Custom-CMS trägst du diese Last alleine.
Modernes CMS: Weniger Abhängigkeit, mehr Kontrolle
Der Gegenentwurf: Ein modernes Headless CMS wie Sanity trennt Inhalt und Darstellung. Für dich bedeutet das: Dein Team pflegt Texte, Bilder und Dokumente in einer übersichtlichen Oberfläche — ohne IT-Abteilung. Das spart nicht nur Nerven, sondern handfest Geld.
- Schulung statt Abhängigkeit: Statt bei jeder Änderung die Agentur anzurufen, kann dein Team nach einer kurzen Einführung selbst arbeiten.
- Updates und Sicherheit: Das CMS-Team kümmert sich um Infrastruktur und Patches. Kein interner Aufwand.
- Erweiterbarkeit: Neue Anforderungen lassen sich ohne Neubau umsetzen.
Eigenleistung senkt die laufenden Kosten
Preisbewusste Unternehmen fragen uns oft: Können wir einen Teil selbst machen? Die Antwort: Ja, und genau dafür bauen wir. Ein gutes CMS ist wie eine gut organisierte Werkstatt — alles hat seinen Platz, du findest dich sofort zurecht.
Konkret heisst das: Texte ändern, Bilder tauschen, neue Seiten anlegen — all das ohne Agentur. Laut dem Content Management Institute sparen Unternehmen mit gut geschulten internen Teams bis zu 60 Prozent der laufenden Content-Kosten.
Was bleibt für die Agentur: Strategische Weiterentwicklung, Design-Anpassungen, technische Erweiterungen. Also die Dinge, die Fachwissen brauchen.
Was eine nachhaltige Website-Investition ausmacht
Statt nach dem günstigsten Angebot zu suchen, stell dir diese Fragen:
- Kann mein Team Inhalte ohne fremde Hilfe pflegen?
- Was passiert, wenn sich Anforderungen ändern — Umbau oder Erweiterung?
- Wie hoch sind die jährlichen Betriebskosten inklusive interner Aufwände?
- Gibt es einen klaren Prozess für Updates und Sicherheit?
Wie bei einem Hausbau gilt: Ein solides Fundament kostet mehr am Anfang, spart aber jedes Jahr Reparaturen.
Das Wesentliche auf einen Blick
- Die Initialkosten einer Website machen nur 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten aus — der Betrieb entscheidet
- Custom-CMS schaffen Abhängigkeiten: Nur wer den Code kennt, kann ändern
- Moderne CMS-Systeme senken die laufenden Kosten durch Self-Service und automatische Updates
- Eigenleistung lohnt sich — wenn das System dafür gebaut ist
- Die günstigste Website ist die, die über Jahre wenig Folgekosten verursacht