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Von der Design-Idee zur fertigen Website: Wie wir mit Kreativagenturen zusammenarbeiten

Pascal Widmer Technical Director

Wie Abteilung mit Grafik-Studios und Werbeagenturen zusammenarbeitet: Wir können selbst gestalten, sind aber bewusst die technischen Umsetzer für euer Design – Figma-Handoff, White-Label oder Co-Branding.

Eine gute Website beginnt manchmal nicht bei uns. Sie beginnt bei einem Grafik-Studio oder einer Werbeagentur, die für ihren Kunden ein Corporate Design entwickelt hat – Farben, Typografie, eine visuelle Idee, die sitzt. Was fehlt, ist die Umsetzung: eine Website, die genauso aussieht wie im Entwurf, und die dabei schnell bleibt, technisch sauber ist und sich später pflegen lässt. Das ist die Lücke, die wir schliessen.

Wir sind selbst vom Fach. Corporate Designs, UX-Konzepte, Kampagnen – Design und Marketing sind bei uns Alltag, nicht Zukauf. Wenn wir mit einer Kreativagentur zusammenarbeiten, ist unsere Rolle als Umsetzer deshalb keine Notlösung, sondern eine bewusste Entscheidung: Ihr liefert Konzept und Gestaltung, wir liefern die technische Umsetzung – ohne Hintergedanken, und gerne mit der Bereitschaft, von eurer Arbeit gestalterisch etwas mitzunehmen.

Der Vorteil: Wir reden eure Sprache

Das ist einer unserer grössten Vorteile in einer solchen Zusammenarbeit: Weil wir Design und Marketing selbst können, reden wir mit Gestalter:innen, Markenverantwortlichen und anderen Kompetenzträgern auf Augenhöhe – nicht wie ein reines Umsetzungsteam, das nur Vorgaben abarbeitet. Niemand muss uns erklären, warum ein Grundraster wichtig ist oder was eine Marke zusammenhält.

Gleichzeitig verstehen wir die Perspektive des Endkunden – sein Geschäft, seine Zielgruppe, seine Marke im Markt. Diese Kombination aus gestalterischem Verständnis und Kundensicht macht die Übergabe nicht nur schneller, sondern auch inhaltlich präziser.

Der Übergang: Figma oder Adobe rein, Website raus

Wir arbeiten mit Figma, weil es sich als Übergabeformat durchgesetzt hat – Layouts, Spacing, Farbvariablen und Textstile sind direkt auslesbar, nicht bloss Bilder mit Vermutungen dazwischen. Kommt eine Agentur aus der Adobe-Welt, lässt sich das genauso verarbeiten. Wichtig ist nicht das Tool, sondern dass eine Datei existiert, die wir 1:1 umsetzen können, statt sie neu zu erfinden.

Was in Entwürfen naturgemäss fehlt – ein Ladezustand, ein Formular-Fehlerfall, ein Verhalten bei sehr langen Texten – sprechen wir aktiv an, statt selbst zu improvisieren. Das heisst für euch: keine bösen Überraschungen beim Launch, weil irgendwer auf halbem Weg eigene Entscheidungen getroffen hat.

Wer redet mit wem

Die grösste Sorge, die wir von Agenturen hören, ist nicht technisch, sondern menschlich: «Übernehmt ihr am Ende meinen Kunden?» Nein. Wie sichtbar wir sind, entscheidet die Agentur:

  • White-Label: Wir arbeiten im Hintergrund, ihr bleibt die einzige Ansprechperson gegenüber eurem Kunden.
  • Co-Branding: Wir werden offen als Umsetzungspartner genannt, ihr bleibt federführend.

Beides funktioniert bei uns gleich gut – es ist eine Frage eurer Kundenbeziehung, nicht unseres Egos.

Was am Ende zählt: Es sieht aus wie der Entwurf – und ist schnell

Ein Design, das gut aussieht, aber drei Sekunden zum Laden braucht, verliert am Ende trotzdem Besucher. Wir bauen so, dass die Optik erhalten bleibt und die Website technisch performt – Ladezeit, mobile Darstellung, Grundlagen für Google. Bei einer Zusammenarbeit mit einem Grafik-Studio hat sich das konkret so ausgezahlt: Das Design blieb zu hundert Prozent erhalten, die Website lief beim Launch deutlich schneller als der bisherige Auftritt des Kunden – messbar, nicht gefühlt.

Und weil wir mit einem Headless-CMS arbeiten, kann das Team des Endkunden später selbst Inhalte pflegen, ohne dass dabei Layout oder Design-System kaputtgehen. Das erspart der Agentur die Rolle des ewigen Nothelfers bei jeder Textänderung.

Und wenn’s mal knirscht?

Manchmal passt ein Entwurf nicht eins-zu-eins auf jedes Endgerät, oder eine Anforderung des Kunden taucht erst während der Umsetzung auf. Dann melden wir uns direkt bei euch – nicht erst, wenn es ein Problem ist, sondern sobald wir es sehen. Lieber eine kurze Absprache zu viel als eine Website, die am Ende nicht das ist, was ihr entworfen habt.

Kurz zusammengefasst

  • Wir sind selbst vom Fach (Design, Marketing) – bei euch trotzdem bewusst die Umsetzer, ohne Hintergedanken.
  • Figma- oder Adobe-Entwürfe werden 1:1 umgesetzt, Lücken sprechen wir aktiv an.
  • Weil wir gestalten und Marketing können, reden wir mit euch und euren Kunden auf Augenhöhe – und verstehen die Kundensicht dazu.
  • White-Label oder Co-Branding: Sichtbarkeit entscheidet ihr.
  • Das Design bleibt erhalten, die Website wird trotzdem schnell und technisch sauber.
  • Der Endkunde kann Inhalte später selbst pflegen, ohne das Design zu gefährden.

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