Warum wir auf Figma setzen
Figma hat sich als Standard-Designtool für Teams durchgesetzt — und das nicht ohne Grund. Wir erklären, warum wir täglich damit arbeiten und was Kunden davon haben.
Design ist kein Selbstzweck. Es dient der Kommunikation — intern zwischen Designer und Entwickler, extern zwischen Produkt und Nutzer. Das richtige Werkzeug macht diesen Prozess reibungsloser, schneller und weniger fehleranfällig.
Wir haben verschiedene Tools eingesetzt. Figma hat sich nicht durch Hype durchgesetzt, sondern weil es in der Praxis einfach besser funktioniert.
Browser-basiert: Kein Versionschaos mehr
Figma läuft im Browser. Keine Installation, keine Kompatibilitätsprobleme, keine «Kannst du mir bitte die neueste Version schicken?»-E-Mails. Alle arbeiten immer an derselben Datei.
Das klingt banal, hat aber enorme Auswirkungen auf die Projektorganisation. Wer je Stunden damit verbracht hat, Sketch-Dateien zu synchronisieren oder Photoshop-Versionen zu reconcilen, weiss den Unterschied.
Für Kunden bedeutet das: Sie sehen zu jedem Zeitpunkt den aktuellen Stand — ohne eigene Software installieren zu müssen. Ein Link genügt.
Echtzeit-Kollaboration: Design als Gesprächsgrundlage
Mehrere Personen können gleichzeitig in derselben Datei arbeiten und kommentieren. Feedback-Runden per E-Mail oder PDF — mit Kommentaren wie «rot umkreist, 3. Element von oben» — gehören der Vergangenheit an.
Kunden können direkt im Design kommentieren. Das reduziert Missverständnisse und beschleunigt Freigaben erheblich. In der Praxis erleben wir, dass Feedbackschleifen um 30–50 % kürzer werden.
Designsysteme: Einmal definieren, überall konsistent
Figma ermöglicht den Aufbau echter Designsysteme mit wiederverwendbaren Komponenten, Farbvariablen und Textstilen. Wer eine Farbe ändert, ändert sie überall.
Das zahlt sich besonders bei grösseren Projekten aus: Corporate-Website, App und Printmaterial teilen dieselbe Quelle. Konsistenz entsteht nicht durch Disziplin, sondern durch Struktur.
Für Kunden, die ihr Design selbst weiterentwickeln wollen, ist das ein klarer Vorteil: Ein gut aufgebautes Figma-Designsystem ist auch ohne uns nutzbar.
Developer Handoff: Von Design zu Code ohne Reibung
Figma exportiert CSS-Werte, Abstände, Schriftgrössen und Assets direkt. Entwickler müssen nicht mehr messen und raten — sie lesen die Werte aus dem Figma-Inspect-Panel.
Das reduziert nicht nur Fehler, sondern spart echte Stunden in der Umsetzung. Wir haben den Aufwand für Korrekturdurchläufe nach der Übergabe von Design zu Entwicklung deutlich reduziert, seit wir konsequent mit Figma arbeiten.
Prototyping: Klickbare Demos vor der Entwicklung
Figma-Prototypen ermöglichen es, Interaktionen und Flows zu testen, bevor auch nur eine Zeile Code geschrieben wird. Kunden können den Ablauf ausprobieren, Feedback geben und Entscheidungen treffen, die sonst erst bei der Abnahme auffallen.
Das spart Entwicklungszeit und schützt vor teuren Nacharbeiten. Besonders bei komplexen Formularen, Onboarding-Flows oder App-Navigationen ist Prototyping kein Luxus, sondern Standard.
Das Wesentliche auf einen Blick
- Browser-basiert: keine Installation, kein Versionschaos, immer aktuell
- Echtzeit-Kollaboration verkürzt Feedbackschleifen erheblich
- Designsysteme sorgen für Konsistenz ohne Disziplin
- Developer Handoff liefert exakte Werte — weniger Raten und Korrigieren
- Prototyping schützt vor teuren Änderungen in der Entwicklung