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Warum wir auf SvelteKit setzen

Pascal Widmer Technical Director

SvelteKit ist unser Standard-Framework für neue Webprojekte. Nicht weil es der neuste Hype ist, sondern weil es weniger JavaScript ausliefert, Server-Side Rendering von Haus aus mitbringt und Websites baut, die schnell laden und sauber crawlbar bleiben.

Die meisten Schweizer Webagenturen bauen auf WordPress, manche auf React oder Vue. Wir setzen für neue Projekte auf SvelteKit – ein Framework, das in der Schweizer Agenturlandschaft noch selten ist, technisch aber einen entscheidenden Unterschied macht: weniger JavaScript im Browser, schnellere Ladezeiten, und Server-Side Rendering, das nicht nachträglich draufgeschraubt werden muss.

Warum das für dich als Auftraggeber relevant ist – nicht nur für uns als Entwickler:innen –, erklären wir hier.

Was SvelteKit ist – und was nicht

Svelte ist im Kern ein Compiler, kein Framework im klassischen Sinn. Statt zur Laufzeit im Browser einen virtuellen DOM abzugleichen (wie React oder Vue es tun), übersetzt Svelte deine Komponenten bereits beim Build in schlanken, direkten JavaScript-Code. SvelteKit ist die Meta-Ebene darüber: Routing, Server-Side Rendering, Formular-Handling und Deployment – alles eingebaut, nicht zusammengestückelt aus Drittanbieter-Paketen.

Was SvelteKit nicht ist: kein CMS, kein Baukasten, keine No-Code-Lösung. Es ist ein Werkzeug für massgeschneiderte Websites und Webapplikationen – der Inhalt kommt bei uns typischerweise aus einem Headless CMS wie Sanity, Directus oder Payload.

Weniger JavaScript, schnellere Websites

Weil Svelte den Grossteil der Arbeit beim Build erledigt statt im Browser, liefern SvelteKit-Websites deutlich weniger JavaScript aus als vergleichbare React- oder Vue-Anwendungen. Für dich heisst das: Die Seite lädt schneller, reagiert schneller auf Klicks – gerade auf Mobilgeräten und bei schwächerer Verbindung ein spürbarer Unterschied.

In unseren eigenen Lighthouse-Audits liegen SvelteKit-Projekte regelmässig bei 90+ Punkten in allen vier Kategorien (Performance, Accessibility, Best Practices, SEO) – nicht als Ausnahme, sondern als Standard, den wir von Anfang an mitplanen.

Server-Side Rendering von Haus aus

SvelteKit rendert Seiten standardmässig serverseitig: Der Browser (und jeder Suchmaschinen- oder KI-Crawler) bekommt fertiges HTML mit echtem Inhalt, nicht eine leere Hülle, die erst per JavaScript befüllt wird. Das ist keine nachträgliche Optimierung, sondern die Grundarchitektur des Frameworks.

Für Sichtbarkeit bei Google und zunehmend auch bei ChatGPT, Perplexity und Co. ist das kein Nice-to-have, sondern die Voraussetzung: Ein Crawler, der nur eine leere Seite sieht, kann nichts zitieren – egal wie gut der Inhalt eigentlich ist.

Warum kaum eine Schweizer Agentur SvelteKit nutzt

In unserer Konkurrenzanalyse unter Deutschschweizer Digitalagenturen vergleichbarer Grösse ist uns keine andere Agentur bekannt, die auf SvelteKit setzt – die meisten arbeiten mit WordPress, manche mit Craft CMS oder Drupal. Das ist kein Zufall: SvelteKit ist jünger, das Ökosystem an fertigen Plugins kleiner, und für viele Agenturen lohnt sich der Umstieg von etabliertem WordPress-Wissen nicht.

Für uns ist das kein Nachteil, sondern der Grund, warum wir es einsetzen: Weniger Plugin-Ballast, weniger Sicherheitslücken durch veraltete Drittanbieter-Erweiterungen, und ein Tech-Stack, der performant bleibt, auch wenn ein Projekt über Jahre wächst.

SvelteKit und unser Headless-CMS-Stack

SvelteKit liefert die Seiten aus, ein Headless CMS liefert die Inhalte. Je nach Projekt setzen wir dabei auf Sanity.io, Directus.io oder Payload CMS – welches System passt, hängt vom Redaktions-Workflow, den Hosting-Anforderungen und der Datenstruktur ab. Details dazu findest du in unserem Headless-CMS-Vergleich.

Wann wir SvelteKit nicht einsetzen

Für eine einfache Ein-Seiten-Visitenkarte ohne Redaktions-Bedarf ist der Aufwand eines vollständigen Framework-Setups oft nicht gerechtfertigt – da reicht manchmal ein einfacherer Baukasten. Und wenn ein internes Team ausschliesslich WordPress-Kenntnisse hat und die Website selbst technisch weiterentwickeln will, sprechen wir das offen an, statt eine Technologie durchzudrücken, die niemand im Haus warten kann.

Unser Einsatz: SvelteKit gehört zum Standard-Stack für KMU-Websites, Webapplikationen und alle Projekte, bei denen Performance und langfristige Wartbarkeit zählen.

Das bringt dir SvelteKit als Auftraggeber konkret

Schnellere Ladezeiten: weniger JavaScript im Browser bedeutet spürbar schnellere Interaktion, gerade auf dem Smartphone

Bessere Sichtbarkeit: Server-Side Rendering liefert Google und KI-Crawlern von Anfang an echten Inhalt statt einer leeren Hülle

Weniger Angriffsfläche: kein Plugin-Wildwuchs wie bei WordPress, dadurch weniger Sicherheitslücken über die Zeit

Zukunftssicher: ein moderner, aktiv weiterentwickelter Stack statt eines Systems, das in zwei Jahren migriert werden muss

SvelteKit ist kein Selbstzweck. Für Projekte, bei denen Performance, Sichtbarkeit und langfristige Wartbarkeit zählen, ist es aktuell das Werkzeug, dem wir am meisten vertrauen.

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